Leben.
Woher weißt du, dass du am "leben" bist, dass du existierst, dass du sterben kannst und was danach kommen wird?
Gibt es dich überhaupt? Und wenn nein, gibt es mich?
Alles ist vorherbestimmt, von unendlich vielen, verschiedenen Faktoren.
Nennen wir es "Schicksal". Du hast also keinen "freien Willen" und jede deiner Entscheidungen ist vorherbestimmt. Selbst die Entscheidung eines Schiedsrichters ist von Ereignissen in seiner Vergangenheit und Gegenwart beeinflusst und vorherbestimmt.
Wenn man nun Versucht mit diesem Gedanken eine Entscheidung zu begründen, kann man da eigentlich nichts gegen sagen, da es "Schicksal" war, dass er seine, vom "Schicksal" vorherbestimmte Antwort auf eine (dank dem "Schicksal) gestellte Frage mit dem "Schicksal" begründet.
Ich persönlich glaube nicht an das Schicksal.
Ich glaube an eine unendliche, unergründliche Kette von Ereignissen, die alle von einander abhängen und unsere Zukunft und die unserer Kinder beeinflussen werden.
Viele Menschen fanden auf der Suche nach dem einen Schlüsselereignis, das alles begründet, den Tod. Andere fanden Gott oder (etwas unparteiischer) den Urknall. Aber auch Gott und der Urknall haben einen Grund für ihre Existenz, der ihnen wiederum voraus liegt.
Viele der Menschen, die zu viel darüber nachdenken wurden atheistisch und/oder depressiv, weil(früher oder später) jeder zu dem Schluss kommt, dass so etwas wie ein "Sinn" oder wenigstens ein "Grund" nicht existiert.
42 drückt (wie ich finde) die Verzweiflung am besten aus.
Ich finde es außergewöhlich schön, dass es noch Leute gibt die sich für soetwas außernandersätzen. Dies war zu meiner Zeit nicht üblich. So fühlt man sich wie in alten Zeiten.
AntwortenLöschenIch finde es außergewöhlich schön, dass es noch Leute gibt die sich für soetwas außernandersätzen. Dies war zu meiner Zeit nicht üblich. So fühlt man sich wie in alten Zeiten.
AntwortenLöschenDas ergibt keinen Sinn.
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